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Themenbereich: Müll - allgemeine Informationen

Neuer Auftrag: Müll - allgemeine Informationen

Beschreibung

Die Abfallentsorgung im Stadtgebiet Erkelenz teilt sich auf in eine kommunale Abfuhr (hierzu zählen: die Restmülltonne, die Papiertonne, die Bio-Tonne, Sperrgutabfuhr, Grünschnittabfuhr) und eine privatwirtschaftliche Abfuhr (Gelbe Tonne/gelber Sack, Einwegverpackungen in Form von Glas (grüne Körbe).

Informationen zur Befüllung der Tonnen, Standorte des Schadstoffmobils, Öffnungszeiten der Abfalldeponien Rothenbach oder Gangelt-Hahnbusch wollen Sie bitte dem Abfallkalender der Stadt Erkelenz entnehmen.

Ansprechpartner bei Rückfragen bezüglich nicht geleerter Tonnen (Restmülltonne, Bio-Tonne, Papiertonne), nicht abgeholtes Sperrgut oder nicht abgefahrener Grünschnitt, ist die Firma Drekopf, welche unter der Telefonnummer: 02431/ 9744-21 zu erreichen ist.

Ansprechpartner für Volumenänderungen oder Defekten der Restmülltonne, Bio-Tonne oder der Papiertonne ist das Steueramt der Stadt Erklelenz. (Frau Behr-Theißen, Tel.: 02431/ 85266)

Die Grün- und Wertstoffanlage der Stadt Erkelenz befindet sich auf der Düsseldorfer Straße/Ecke Ferdinand-Classen-Straße (Richtung Neuhaus). Dort können Bürger und Grundstückseigentümer aus Erkelenz kostenlos Grünschnitt bis zu einer Menge von 1 cbm, Elektrokleingeräte (bis ca. 30 x 30 x 30 cm) außer Computerbildschirme und kleine Fernsehgeräte, Eisenschrott und Altpapier abgegeben werden.

Die Öffnungszeiten sind:

in der Zeit vom 01.11. bis 28./29.02.:
montags, donnerstags und freitags von 08:30 Uhr - 16:00 Uhr
samstags von 08:30 Uhr - 12:00 Uhr

in der Zeit vom 01.03. bis 31.10.:
montags bis freitags von 08:30 Uhr - 18:00 Uhr
samstags von 08:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Die Sammlung von Verpackungen in gelben Säcken, Tonnen oder Containern sowie von Hohlglas in Körben ist nicht Bestandteil der kommunalen Abfallentsorgung, sondern erfolgt privatwirtschaftlich durch die Duale System Deutschland (DSD) GmbH. Diese Abfuhren werden von durch DSD beauftragte Firmen eigenverantwortlich durchgeführt.

Die Firma Schönmackers (Tel. 02464/ 99040) ist zuständig für die Abfuhr von Glaskörben. Das gleiche gilt für Glaskorbbestellungen oder Austausch von defekten Glaskörben.

Für die gelbe Tonne, gelber Sack oder Container ist ausschließlich die Firma Schönmackers zuständig.

Sollten Sie Rückfragen zur Abfuhr haben, eine neue Tonne/Container, gelbe Säcke bestellen wollen oder einen defekten Behälter austauschen wollen, steht die Firma Schönmackers unter der Telefonnummern 02464/ 99040 oder 0800/ 8884373 zur Verfügung.

Wir geben Ihnen nachfolgend eine kleine beispielhafte Sortieranleitung, was in die gelbe Tonne/gelber Sack/Container gefüllt werden darf. Grob gesagt, Verpackungen jeglichen Materials mit Ausnahme von Glas, Papier/Pappe/Karton. Beachten Sie dabei auch die Hinweise im Müllkalender.

Diese Stoffe gehören in die gelben Gefäße:
Aludeckel, - folie, -schale
Bonbonpapier, Blister, Buttereinwickelfolie, Buttermilchbecher
Cremedose,
Duschgelflasche
Eisverpackung (Plastik)
Farbeimer, restentleert, Flaschenverschluss
Getränkeeinwegflasche, Getränke- oder Gewürzdose, Gummibärchentüte,
Haargeltube,
Joghurtbecher, restentleert
Konservendose, Klebstofftube (leer), Kaffeesahnedöschen, Kaffeevakuumverpackung, Keksdose, Kronkorken,
Margarinebecher, Majo-, Senf- und Ketchuptüte, Milchbeutel, Milchdose, Milchkarton, Müslibeutel,
Nudeltüte,
Obstschale, Obst-/Gemüsenetz,
Plastiktüte,
Quarkbecher,
Reinigungsmittelflasche,
Saftkarton, Süßwarentüte oder -verpackung, Schutzfolie von Verkaufsverpackungen, Shampooflasche, Speiseölflasche, Spülmittelflasche, Suppentüte, Suppenwürfelfolie,
Tetra-Pack, Tiefkühlkostbeutel, Tiefkühlkostschachtel, Tierfutterdose, Toilettenpapierverpackung, Tortenbodenverpackung,
Vitamintablettenröhrchen,
Zahnpastatube, Zigarettenschachtelfolie

Diese Stoffe gehören nicht in die gelben Gefäße:
Abdeckplanen, Ablagekästen, Aktenordner, Altölkanister, Asche Aschenbecher,
Baustoffe, Babyflaschen, Backpapier, Batterien, Bindemittel, Binden, Blechspielzeug, Blumen, Blumensprenger, Bodenbeläge, Bratpfanne, Brillengläser, Büroablage und Klammer
Chemieartikel, CD's
Damenstrumpfhose, Dosenöffner, Draht, Dübel,
Elektroschrott, Eierschale, Einmachglas,
Fahrradhelm und -schloss, Fernseher, Feuerzeug, Film, Filzstift, Flachglas, Faltkisten aus Plastik,
Haarbürste, Haarklammer, Haushaltstuch, Holzspielzeug, Hundeleine, Handschuhe, Hartplastik,
Isomatte, Isolierkanne,
Kinderspielzeug, Kette, Kunststoffrohr, Kabel,
Leuchtstoffröhre, Latex,
Malerwerkzeug, Mikrowellengeschirr, Mousepad,
Nagel, Nussschale,
Obstreste,
Pampers, Pappkarton, Pappschachtel, Papier,
Rasierklinge, Regenschirm, Reservekanister,
Schild, Schlüssel, Schuh, Seil, Speisereste, Spiegel, Spritzen, Schlauch, Swimmingpool,
Tapete, Taschentuch, Teppich, Tesa, Textmarker, Toilettenbürste, Tonband,
Umgreifungsband,
Videokasette, Verband,
Wanne, WC-Sitz, Windeln, Wurstpelle,
Zahnbürste, Zahnseide, Zaun, Zelt

Sollten Sie mit den Leistungen der Firma Schönmackers nicht zufrieden sein und kommen mit diesen zu keiner zufriedenstellenden Regelung, ist die Duales System Deutschland GmbH für Sie der einzige und richtige Ansprechpartner: Tel. 02203/ 937247.

Bei sonstigen Fragen zur Verpackungsentsorgung beraten sie gerne die Mitarbeiter des Ordnungsamtes unter 02431/ 85-200 und 85-219.

Merkblatt für die richtige Benutzung der Bio-Tonne
Die Bioabfallentsorgung in der Stadt Erkelenz in der heutigen Form ist noch relativ jung.
Daher ist es natürlich, dass bei dieser Neuerung im Abfallentsorgungsangebot der Stadt Erkelenz im Zusammenhang mit der Nutzung der Bio-Tonne zunächst noch vermehrt Bedenken, Probleme und Fragen aufgeworfen werden.
Nachfolgende Ausführungen sollen Ihnen zusätzlich zum Abfallkalender helfen, diese auszuräumen.

Zunächst einmal kann festgehalten werden, dass eventuelle Befürchtungen hinsichtlich "latenter gesundheitlicher und hygienischer Gefährdungspotenziale" nicht notwendig sind. Untersuchungen von Fachleuten in dieser Hinsicht haben ergeben, dass eine vierzehntägige Abfuhr von Bioabfällen grundsätzlich unbedenklich ist. Allerdings sollten immungeschwächte Personen wie z.B. Asthmatiker bei der Bestückung der Bio-Tonne Vorsicht walten lassen, da eben dort, wo organisches Material verrottet, Pilze und Bakterien entstehen.

Dennoch sind bedingt durch die Abfallart gerade in wärmeren Monaten Fliegen, Maden und Gerüche zusätzlich sicher eine wenig angenehme Begleiterscheinung, die aber auch mit dem Abfallverhalten der Bürger einhergeht.

Nachfolgend daher einige Tipps, Anregungen, aber auch zwingende Erfordernisse für die Benutzung der Bio-Tonne, die Sie (Ihre Mieter) beachten sollten.
Grundsätzlich gilt es, dafür zu sorgen, dass so wenig Feuchtigkeit wie möglich in die Bio-Tonne gelangt oder dass diese, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt, aufgesaugt wird, so dass Fäulnisprozesse (gefördert z.B. durch Verdichten des eingebrachten Materials) vermieden werden.
Die einfachste und unkomplizierteste Lösung für feuchte Bioabfälle ist, diese im Zweifelsfalle wie bisher in gegebenenfalls undurchlässigen Tüten oder dergleichen verpackt in die Restabfalltonne zu geben. Das vorhandene Restabfallbehältervolumen dürfte diese in der Regel doch recht gering anfallende Menge noch verkraften können.
Eine Pflicht, alle Bioabfälle auch tatsächlich über die Bio-Tonne zu entsorgen, besteht nicht.

Hierbei kommt den Bürgern zusätzlich zugute, dass in der Stadt Erkelenz nicht wie die eine oder andere Nachbarkommune im Kreis Heinsberg ein Verwiegesystem zur Gebührenerhebung eingeführt hat.

Möchte man diese Variante nicht wählen, weil die Entsorgungsmöglichkeiten, die die Bio-Tonne grundsätzlich bietet, voll ausgeschöpft werden sollen oder reicht wider Erwarten das Restabfall-Tonnenvolumen doch nicht aus, sollte folgendes beachtet werden:

- Niemals flüssige Abfälle wie z.B. Soßen, Suppen einfüllen, erst recht nicht in größerer Menge,
- unvermeidbare Feuchtigkeit binden durch Einwickeln des Biomülls in eine Lage Zeitungspapier (keine Illustrierte) oder durch Verwendung von Papiertüten,
- Fleisch-, Wurst- oder Fischreste besonders gut einwickeln oder erst kurz vor dem oder am Entleerungstag in die Tonne geben,
- Küchenabfälle abwechselnd mit Grüngut aus dem Garten, aber nicht gepresst, in der Tonne schichten,
- auf jeden Fall den Deckel der Tonne geschlossen halten (dann haben Fliegen erst gar keine Chance ihre Eier abzulegen, aus denen sich später Maden entwickeln können),
- Grasschnitt vor Eingabe in die Tonne möglichst anwelken / trocknen lassen,
- den Tonnenboden (und zur Vermeidung einer Verdichtung auch zwischendurch) mit grobem Material (z.B. Strauchwerk, Zweige, Häckselgut) auslegen; ersatzweise hilft auch zerknülltes Papier von Tageszeitungen (keine Illustrierten oder hochglanzbeschichtete Zeitungsbeilagen) oder eine Lage Pappe (dies kann auch im Winter vor dem Festfrieren bewahren); die Bio-Tonne darf dabei nicht als zusätzliche Papiertonne missbraucht werden,
- weitere Materialien, die vereinzelt oder in geringer Menge eingeworfen geeignet sind, Feuchtigkeit zu binden: Papiertaschentuch, -serviette, Küchenkrepppapier, Eierkarton, gelöschter Kalk, Gesteinsmehl oder Tonmehl (Bentonit),
- nach Möglichkeit nach der Abfuhr die Tonne austrocknen lassen (ideal aber sicher nicht in jedem Fall möglich wäre natürlich ein vorheriges Auswaschen des Behälters),
- zum Vorsortieren im Haushalt und zum Einfüllen in die Tonne Papiertüten verwenden,
- keinesfalls Beutel aus Plastik oder "kompostierbare" Plastiktüten verwenden; die "kompostierbaren" Plastiktüten lassen sich in der Tonne und auf der Kompostieranlage so gut wie nicht von normalen Plastiktüten unterscheiden, es besteht daher für den Bürger die Gefahr, dass die Bio-Tonne wegen "falscher" Befüllung ungeleert stehen bleibt oder aus gleichem Grund die Annahme an der Kompostieranlage verweigert wird, was zu zusätzlichen erheblichen Kosten der Entsorgung des "unreinen" Materials für die Kommune führt,
- im Sommer den Behälter nach Möglichkeit an einen schattigen Platz stellen,
- im Winter den Behälter nach Möglichkeit an einen frostsicheren Platz stellen; sollte der Biomüll an der Tonnenwand festfrieren, sollte er im Interesse einer vollständigen Leerung kurz vor der Abfuhr gelöst werden; das Abfuhrunternehmen ist für die Entleerbarkeit der Bio-Tonne nicht verantwortlich.

Abschließend noch einige Beispiele dessen, was grundsätzlich über die Bio-Tonne entsorgt werden darf und was in keinen Fall. Es versteht sich allerdings, dass auch diese Aufzählung nicht abschließend sein kann.

Erlaubt sind:
Alles, was auch über die Grünabfuhr entsorgt werden darf,
Blumenerde, Brotreste,
Eierschalen,
Federn, Fleisch- und Fischreste,
Gebäck, gekochte und rohe Speisereste, Gemüsereste, Gräten,
Haare, Häckselgut,
Kaffeesatz samt Papierfiltertüte, Kartoffelschalen, Kleintierstreu (aus Sägemehl, Stroh und Heu jedoch ohne Kot -insbesondere von fleischfressenden Tieren), Knochen, Küchenabfälle (roh oder gekocht) aus privaten Haushalten,
Milchprodukte,
natürliche Käserinden und Wurstpellen,
Obstreste,
Papiertüten,
Sägespäne von unbehandeltem Holz, Salatreste,
Teebeutel ohne Schnur, Teesatz,
ungefärbte Haushaltspapiere (Küchenkrepp, Papiertaschentücher) in kleinen Mengen Zeitungspapier (Tageszeitung) in kleinen Mengen.

Nicht erlaubt sind:
Asche,
buntes Papier (z.B Illustrierte),
Fette,
Gummi,
Holzpallets,
Kehricht, Keramik, Kleidung, Kunststoffe, Küchen- und Kantinenabfälle aus gewerblichen Betrieben,
Leder,
Medikamente, mineralisches Kleintierstreu,
Öle,
Papier oder Pappe in größerer Menge, Plastiktüten (auch "kompostierbare" sollten nicht verwendet werden), Porzellan,
Sägespäne von behandeltem Holz, Schadstoffe (z.B. Batterien, Farbe, Lacke), Staubsaugerbeutel und deren Inhalt,
Tapeten, Textilien,
Verkaufsverpackungen jeglichen Materials (diese gehören in die Gelbe Tonne/den Gelben Sack oder in die Glasabfuhr),
Windeln,
Zigarettenfilter

 

Informationen zur ordentlichen Trennung von Glas

Schönmackers informiert
Glasflaschen bestehen heute überwiegend aus Altglas. Damit das so bleibt, müssen gebrauchte Flaschen und Gläser immer in den richtigen Korb eingeworfen werden, denn nur dann können die Glasaufbereiter das Altglas recyceln. Deshalb bittet das Entsorgungsunternehmen Schönmackers um Unterstützung: Bürger sollen verstärkt auf eine farbenreine Trennung achten.
In Deutschland gibt es rund 300.000 Sammelcontainer für Altglas – und zwar für die Farben Weiß, Braun und Grün. Alles, was Verbraucher hier einwerfen, wird in speziellen Aufbereitungsanlagen gefiltert und von Störsstoffen befreit. Dabei gilt: Je sorgfältiger die Verbraucher sortieren, desto besser sind die Scherben, aus denen dann neues Glas entsteht. „Schon eine einzige grüne Flasche kann beispielsweise 500 Kilogramm Weißglas verfärben“, sagt Schönmackers Geschäftsführer Udo Hoffmann. Aus gemischtem Glas lasse sich kein neues Weißglas herstellen. „Deshalb ist das sorgfältige Sortieren von Altglas nach Farben so wichtig“, so Hoffmann.
Doch nach wie vor glauben viele Verbraucher, Altglas nach Farben zu trennen, sei umsonst. „Das liegt sicherlich daran, dass oft nur ein Entsorgungsfahrzeug den Inhalt aller drei Körbe – weiß, grün und braun – abholt“, vermutet der Geschäftsführer. Für die Bürger sehe das dann so aus, als wenn alles in einen großen Container landet. Was aber viele nicht wissen: Die LKW‘s haben im Inneren drei getrennte Kammern. „Doch wir bringen das gesammelte Glas nach Farben getrennt in die Aufbereitungsanlage“, sagt Hoffmann.
Ebenso wichtig wie die farbliche Trennung ist, dass keine Fremdstoffe wie Keramik und Steingut im Korb landen. Auch Fensterglas, Kristallglas oder Spiegel haben in den Körben nichts verloren, sondern sollten über den Restmüll entsorgt werden. Die Deckel von Flaschen und Gläsern müssen hingegen nicht abgeschraubt werden, da sie später aussortiert werden.
Weiter Hinweise zum richtigen Entsorgen von Altglas finden Bürgerinnen und Bürger auf www.schoenmackers.de und www.was-passt-ins-altglas.de.

Kontaktdaten

Rechts- und Ordnungsamt

Johannismarkt 17

41812 Erkelenz

Tel.: 02431 / 85-0

Fax: 02431 / 70558

Mo, Die, Do, Fr.: 8.00 Uhr - 12.00 Uhr zusätzlich Die.: 14.00 Uhr - 16.30 Uhr

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